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Für alle, die mehr wissen wollen

Ihr Finanzlexikon von BIERCE

A

Ablauf Finanzsanierung

Viele interessierte Kunden fragen sich, wie eine Finanzsanierung eigentlich abläuft, mit welchen Partnern man es zu tun hat und wie man als Kunde betreut wird? Sie genießen bei den seriösen Anbietern das Privileg eines Mandanten und einen vertraglich geregelten Konsumentenschutz.
In der Regel erfolgt der erste Kontakt über einen Vermittler. Der Kunde erteilt diesem schriftlich das Mandat für die verbindliche Vermittlung einer rechtsgültigen Finanzsanierung. Bei Erfolg fällt für den Auftraggeber (Kunden) eine „Provision“ oder „Vermittlungsgebühr“ an, die er an den Vermittler entrichtet. Der Kunde erhält die Vertragsdokumente, die er an den Finanzsanierer unterzeichnet retourniert. Die Finanzsanierung kann vollzogen werden. Der durchführende Partner erfasst alle Verbindlichkeiten und Zahlungsforderungen der Gläubiger. Im Auftrag des Kunden verhandelt er Vergleiche und Reduzierungen, um die Schuldenlast insgesamt verringern und die monatlichen Tilgungsraten im Sinne seines Mandanten herabsenken zu können. Die Tilgung läuft über einen fest definierten Zeitraum. Der Finanzsanierer kontrolliert die regelmäßigen Zahlungen seines Mandanten und bedient damit die offenen Forderungen. Die Finanzsanierung schließt mit der letzten Zahlung ab. Der Kunde ist schuldenfrei.

 

Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB)

Verträge gehören zu ordentlichen kaufmännischen Geschäftsabwicklungen, die Wert auf Personen, Produkt- und Leistungsschutz legen.
Die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) regeln die Rechte, Pflichten und Ansprüche der Geschäftspartner (Unternehmung und Kunde). Sie sind fester Bestandteil bei Vertragsabschlüssen über eine Finanzsanierung. Sie sind die rechtliche Grundlage, auf der der Abschluss zwischen Finanzkunde, Vermittler und Finanzsanierer stattfinden. Sie schützen sowohl den Anbieter als auch Kunden.

 

Anbieter Finanzsanierung

Immer wieder fragen sich Konsumenten, wer hinter den Firmen für Finanzsanierung steckt, ob sie mit traditionellen Finanzinstituten vergleichbar sind und was sie leisten. Es sind zwei Anbieterkategorien zu unterscheiden. Auf der einen Seite die Unternehmungen, die eine Finanzsanierung vermitteln und auf der anderen die Unternehmungen, die Finanzsanierer, die sie abwickeln und durchführen. Die Vermittler kooperieren mit Netzwerken europäischer Finanzpartner, die sich auf die Durchführung von Finanzsanierungen und Schuldenregulierungen spezialisiert haben. Da sie unabhängig von den Bestimmungen und Regularien sind, die für Bankinstitute gelten, sind sie flexibler in ihrer Angebots- und Leistungsvielfalt. Sie können das Thema Risikoeinstufung des Kunden völlig anders handhaben. Dass jeder, der anfragt ein Angebot erhält, ist kein Automatismus. Die Netzwerke sind gut organisiert und wissen, welche Kunden Mehrfach- und unseriöse Anfragen stellen. Die Ernsthaftigkeit des Kunden, wirklich schuldenfrei werden und seine Finanzprobleme in vertrauensvoller Kooperation mit dem Finanzsanierer lösen zu wollen, ist eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und ein effizientes Ergebnis. Der Vermittler aktiviert den geeigneten Partner für den Kunden, jener führt die Finanzsanierung im Sinne und gemäß Schuldsummenanfrage des Kunden durch. Der Kunde wird vom Antrag bis zum erfolgreichen Abschluss der Finanzsanierung durchgängig betreut und hat immer einen kompetenten Kontakt, an den er sich wenden kann. Seriöse Finanzfirmen weisen stets darauf hin, dass sie kein Kreditgeschäft betreiben. Sie arbeiten auf der Grundlage einer schriftlichen Mandatserteilung und von Verträgen. Der Kunde kann im Rahmen des Konsumenten- und Vertragsschutzes das Mandat zurückziehen und den Vertrag stornieren.

 

Anbieterscreening

Wie können Konsumenten sich sicher sein, dass sie mit einem seriösen und zuverlässigen Unternehmen zu tun haben? Gibt es Kriterien oder Anhaltspunkte, die Aufschluss geben?
Wer eine Finanzsanierung abschließen will, findet in der Regel ausreichende Informationen über den Anbieter. Auf den meisten Webseiten der Finanzfirmen sind Kundenbewertungen zu finden. Auf beliebten Kundenportalen wie www.finanzsanierung.ch sind Warn- und Empfehlungslisten zu finden. Qualitätsmerkmale sind die Art der Beratung (Kompetenz, Freundlichkeit, Kundenorientierung), die Unterlagen (Anschreiben, Informationsmappe, Broschüre, Verträge), der Workflow (Bearbeitung, Bewilligung, Zahlungsservices), Reaktionszeiten auf Kundenanfragen (Telefon, E-Mail, SMS). Seriöse Firmen machen keine Scheinangebote – wie nicht einlösbare Kreditversprechen – sie sprechen unmissverständliche über ihre Finanzdienstleistung der Finanzsanierung (kein Kreditgeschäft).
Bei allen positiven und negativen Kommentaren, die im Internet zu finden sind, es gibt keine 100%ige Sicherheit für Seriosität und Zuverlässigkeit. Erfahrung ist meist der einzige Weg, sich zu überzeugen. Unternehmen, die auf der Grundlage von Verträgen arbeiten, räumen dem Kunden ein Kündigungs- und Stornierungsrecht ein. Insofern ist Konsumentenschutz gegeben.

 

Antrag Finanzsanierung

Häufig sind Interessenten an einer Finanzsanierung ganz erstaunt, wie einfach und schnell der Prozess mit dem Antrag und der Bewilligung abläuft. Sie fragen sich, warum das so ist.
Die bürokratischen Hürden sind für „nicht kreditwürdige“ Finanzkunden in der Finanzbranche sehr hoch. Sie werden nach Bonitäts- und Risikokriterien eingestuft und meistens abgelehnt, wenn sie diese nicht erfüllen. Sie scheitern an Verwaltungsbestimmungen und den Vorgaben des Konsumkreditgesetzes.
Firmen für Finanzsanierung haben das Verfahren für ihre Finanzdienstleistung verschlankt und vereinfacht. Auf den Unternehmensseiten der Anbieter steht für die User ein Onlineformular zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung. Der Kunde gibt die relevanten Daten ein, die im Sinne der europäischen Datenschutzverordnung (DSGVO) für die Bearbeitung und Prüfung des Antrags verwendet werden.
Moderne Anbieter bieten eine Upload-Funktion für die erforderlichen Unterlagen an, die der User einscannen und sofort hochladen kann. So kommt alles gleichzeitig im Office des Kundencenters an und kann direkt geprüft werden. Ein bewilligtes Angebot erhält der Interessent in der Regel nach 1 bis 2 Tagen. Viele der Firmen garantieren zwar ein Angebot, aber einen Rechtsanspruch darauf hat der Kunde nicht.

 

Armut-/Armutsgrenze

Der Weg von Schulden in die Überschuldung und an die Armutsgrenze ist kurz. Vielen Betroffenen ist eigentlich nicht klar, dass sie wirtschaftlich gesehen, sich in einer Armutssituation befinden. Spätestens an diesem Punkt sollte man, sofern ein Einkommen vorhanden, ist eine Finanzsanierung ins Auge fassen.
Gemäß Bundesamt für Statistik (BfS) fallen rund 7,5 Prozent der Menschen in der Schweiz (ca. 615'000 Personen) unter die Kategorie „Armut“ (Stand: Mai 2018). Die Armutsgrenze liegt bei durchschnittlich 2‘247 Franken pro Monat für eine Einzelperson und 3‘981 Franken pro Monat für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren.
Armut in Wohlstandsgesellschaften beginnt da, wo die Ausgaben dauerhaft die Einnahmen übersteigen („Überschuldung“) und das Einkommen weniger als die Hälfte des Durchschnittseinkommens beträgt. Die Zahlen zeigen auch, über welche Einkommenshöhe ein „Normalverdiener“ verfügen können muss, um von Finanzinstituten als kreditwürdig eingestuft zu werden. Er muss deutlich über der Armutsgrenze liegen und über ein Durchschnittseinkommen verfügen.

 

Auskunftsrecht (IKO)

Finanzkunden fragen sich immer wieder, was Banken über ihr Kreditverhalten wissen. So gut wie alles! Jede Kreditanfrage als auch die Kredit- und Zahlungshistorie von Kreditnehmern wird dokumentiert und in der IKO-Datenbank archiviert. Es ist ein gläsernes System, das dem Kreditgeber sämtliche, notwendigen Informationen zur Bonität und für seinen Kreditentscheid liefert.
Die Informationsstelle für Konsumkredit (IKO) ist ein Verein, der im Sinne von Art. 23 des Bundesgesetzes über den Konsumkredit (KKG) vom 23. März 2001 geführt wird. Als Evidenzzentrale müssen der IKO sämtliche Daten gemäß Meldepflicht aus Art. 25 bis 27 KKG gemeldet werden. Die IKO erfasst alle Informationen von Kreditgebern über Kreditnehmer. Einen Zugriff auf die Datenbank der IKO haben nur Kreditgeberinnen, die Kredit- und Leasinggeschäfte abschließen. Konsumenten, die einmal einen KKG-unterstellten Konsumkreditvertrag abgeschlossen haben, können einen Datenbankauszug mit den Einträgen zu ihrer Person mit dem Onlineformular auf der IKO-Webseite bestellen (https://www.iko-info.ch/).

B

Bankprodukte / Finanzprodukte

Wieso kann die Finanzsanierung auf eine Bonitätsüberprüfung verzichten? 
Weil es bei der Finanzsanierung nicht um kapitalgebundene Produkte und vermögensbildende Leistungen wie bei Konsumkrediten, Darlehen, Fonds und Depotgeschäfte geht. Finanzprodukte und Vermögensmanagement obliegen FINMA-registrierten Finanzinstituten (Regional- und Kantonalbanken, Privatbanken und Kreditinstituten). Diese sind berechtigt, entsprechende Abschlüsse und Leistungen mit Privat- und Gewerbekunden sowie Institutionen zu tätigen. Zu den nicht kapitalgebundenen Finanzdienstleistungen zählen u.a. die Finanzsanierung und die Schuldenregulierung.

Barkredit

Wird ein Barkredit auf dem Konto bereitgestellt oder kann man ihn sich auch auszahlen lassen.
Es ist richtig, dass ein Barkredit dem Darlehensnehmer sofort in bar ausgezahlt werden kann. In der Praxis wird der Barkredit meistens jedoch als ein Dispositionskredit gehandelt, der kurzfristig auf dem Girokonto eingeräumt wird und über den der Kreditnehmer sofort verfügen kann. Die Vergabe eines Barkredits ist an regelmäßige Gehaltseingänge gebunden. Die Bank kann den Dispositionskredit jederzeit kündigen. Vor allem dann, wenn die Bonität des Kunden gefährdet ist.

 

Beratung Finanzsanierung

Warum Unternehmungen für Finanzsanierung die persönliche Beratung als wichtigen Teil ihrer Leistungskette sehen. Viele Kunden halten einen Kredit immer noch für das Non plus Ultra zur Lösung ihrer Finanzprobleme. Klappt das nicht, sehen sie sich am Ende ihrer Möglichkeiten. Alternativen kommen ihnen nicht in den Sinn bzw. haben sie kaum Kenntnis darüber. Die Berater klären über die Finanzsanierung als lösungsorientierte Alternative auf, machen die Effizienz, den Ablauf verständlich und welche Kernvorteile der Kunde mit einer Finanzsanierung hat.
Das Kundencenter seriöser Anbieter ist mit einem gut geschulten und häufig aus der Finanzbranche rekrutierten Team besetzt. Es hat die Aufgabe, Kunden über Anfrage, Angebot, Konditionen und Leistungen und Abläufe einer Finanzsanierung und Schuldenregulierung beraten zu können. Sie sorgen für die Qualitätssicherung der Abläufe und Kommunikation – vom Antrag bis zum Vertragsabschluss.

 

Betreibung

Auf ewig im Griff der Gläubiger und einen Eintrag, der einem vieles verbauen kann. Was können Betroffene tun? Die Betreibung ist die in der Schweiz übliche Form der Zwangsvollstreckung. Sie dient dazu, Geldforderungen von Gläubigern beim Schuldner einzutreiben. Die durchführende Stelle der Betreibung ist das Betreibungsamt. Die Betreibung fusst auf der Grundlage des schweizerischen Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs vom 11. April 1889 (SchKG; SR 281.1). 1997 wurde das Gesetz modernen Verhältnissen angepasst, allerdings ohne große Vorteile für den Schuldner. Da das Gesetz keinen Schuldtitel (amtlich erstellter Vollstreckungstitel) wie in Deutschland kennt, kann in der Schweiz jeder jeden ohne Rechtsgrundlage betreiben. Der Schuldner kann beim Betreibungsamt einen Rechtsvorschlag einbringen.
Kann der Schuldner die Geldforderung nicht vollständig tilgen, erhält der Gläubiger einen Verlustschein, der eine Gültigkeit von 20 Jahren hat. Der Gläubiger kann den Schuldner solange neu betreiben, bis der Verlustschein verfallen oder die Forderungssumme getilgt ist. Betreibungen werden mit einem Eintrag im Betreibungsregister erfasst, der für 5 Jahre aktenkundig bleibt. Zu Unrecht Betriebene können ihn nach 3 bis 5 Monaten entfernen lassen, nachdem die 2017 beschlossene Novelle des Gesetzes endlich in Kraft getreten ist.
Wer einen juristischen Rat wünscht, sollte im Falle einer Betreibung sich an einen Anwalt wenden oder eine Schuldenberatungsstelle.

 

Bewilligung / Genehmigung

Antragsteller für eine Finanzsanierung werden schriftlich über die Bewilligung / Genehmigung ihrer Finanzsanierung und das damit zusammenhängende Vertragsangebot informiert. Die Offerte ist seitens des Anbieters verbindlich und fix. Der Kunde ist jedoch nicht verpflichtet, sie anzunehmen. Er kann frei entscheiden.
Um eine Finanzsanierung bewilligen zu können, muss ein unabhängiger, auf Seriosität und Kompetenz geprüfter Partner bereit sein, die Finanzsanierung durchzuführen und dem Kunden ein Angebot unterbreiten. Dieses erhält der Interessent über den Vermittler, wenn er die Anfrage über ihn gestellt hat oder vom Finanzsanierer direkt. Die Bewilligung bezieht sich auf die angefragte Schuldsumme. Im Bewilligungsentscheid sind aufgeführt: Gesamtsumme, Konditionen, Höhe der monatlichen Rate, Laufzeit und die Gebühr für das administrative Handling. Die Genehmigung der Finanzsanierung ist verbindlich. Sie ist freibleibend (für einen definierten Zeitraum). Sie gewährt dem Kunden für diese Frist einen rechtsverbindlichen Anspruch auf die Durchführung. Nach Ablauf dieser Frist verfällt das Angebot.

 

Bonität

Die wichtigste Voraussetzung für die Kreditzusage ist die geprüfte und tatsächliche Bonität des Kunden. Diese schließt negative ZEK-Codes aus und bestätigt die Risikofreiheit des Kreditnehmers.
Die Bonität oder Kreditwürdigkeit bezeichnet in der Finanzwirtschaft die Fähigkeit eines Kunden (private oder juristische Person), Schulden in Form eines aufgenommenen Kredits zurückzahlen zu können und zu wollen.
Das bewertet der Kreditgeber (Bank / Finanzinstitut) mittels Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers (Einkommen / Ausgaben / Vermögen) sowohl der vergangenen als auch der zukünftigen. Die Kreditgeber wollen und müssen mögliche Risiken einschätzen und einstufen können. Auskünfte bei der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK), die zur IKO gehört, sind verpflichtend.
Der Kreditnehmer muss einen positiven ZEK-Code haben – also keine Zahlungsausfälle, keine zu häufigen Kreditanfragen, keine Betreibung, keinen Privatkonkurs. Das schweizerische Konsumkreditgesetz (KKG) setzt strenge Massstäbe für die Vergabe von Krediten an. Kunden sollen vor einer möglichen Verschuldung und Kreditgeber vor der Gefahr eines möglichen Zahlungsausfalls bewahrt werden. Der Kunde erhält die Kreditzusage nur, wenn die Bonitätsprüfung positiv ausfällt.

 

Budgetcoaching

Viele der führenden Anbieter für Finanzsanierung und Schuldenregulierung bieten ihren Kunden ein „Budgetcoaching“ an. Sie vermitteln ihm, wie er seine Finanzen besser managen und in Zukunft schuldenfrei bleiben kann. Er lernt Grundregeln der Buch- und Haushaltsführung, aber auch, wie er sich im Falle von Engpässen und bei eventuellen Zahlungsschwierigkeiten verhalten muss. Auch die Bewertung von notwendigen und überflüssigen Ausgaben gehört zum Budgetcoaching ebenso wie die Möglichkeiten einer Rücklagenbildung. Wer Schulden hat, sollte nicht nur die Regulierung, sondern auch den Kapitalaufbau im Blick haben

D

Dispositionskredit

Bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf räumen Banken einen Dispokredit für das Girokonto ein, vorausgesetzt es gibt regelmäßige Gehaltseingängen. Dies geschieht häufig automatisch. Es gibt dazu keinen separaten Kreditvertrag. Das Kreditinstitut kann den Dispo jederzeit wieder streichen.
Die Höhe des Dispositionskredits beläuft sich in der Regel auf das zwei- bis Dreifache des monatlichen Nettogehalts. Der Dispo ist einer der teuersten Kredite (hohe Zinsen). Die einfache Nutzung des Dispos verleitet leicht zu Ausgaben, für die die nötige Liquidität nicht vorhanden ist. Manche Girokontoinhaber verlieren da leicht den Überblick. Dies kann der Beginn einer Schuldenspirale sein

Datenschutz (DS-GVO)

Anbieter für Finanzsanierung sind bei der Verarbeitung von Personendaten dem schweizerischen Datenschutzrecht und der europäischen Datenschutzgrundverordnung – EU-DSGVO gemäß Art. 6 Abs. 1 DSGVO – verpflichtet. Kunden haben u.a. jederzeit das Recht auf eine unentgeltliche Auskunft über ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, über den Zweck der Datenverarbeitung sowie ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. User der Seiten finden einen Hinweis auf den Verantwortlichen für den Datenschutz und eine Kontaktadresse, an die er sich wenden kann.

 

Darlehen

Ein Darlehen wird einem Darlehensnehmer für eine gewisse, vorher vereinbarte Zeit überlassen. Dies können Geld- aber auch Sachdarlehen sein. Eine weitere Form sind Verbraucherdarlehen oder auch Konsumkredit die zwischen dem jeweiligen Verbraucher und einem Unternehmen geschlossen werden. Hierbei handelt es sich um die Finanzierung verschiedenster Konsumgüter.

 

Darlehen von Privat

Mit einer Anfrage über Kreditportale wie Cashare oder Creditgate24 können viele private Geldgeber, Anleger und Investoren auf dem Kredit Markt erreicht werden. Der Interessent kann in aller Ruhe ein für ihn passendes Kreditangebot von einer Privatperson auswählen und sich im Rahmen einer Anfrage der Bonitätsprüfung hingeben.
Kreditnehmer erfreuen sich neben einer zügigen und vereinfachten Abwicklung auch einer schnellen Auszahlung, die bei Privatkrediten im Bestfall innerhalb eines Werktages erfolgt. Beide Parteien genießen das Privileg, Zinssätze vereinbaren zu können, die im Normalfall weit untern denen von Bankangeboten liegen. Es entsteht somit eine „win-win Situation“, von der alle Beteiligten profitieren. Das wiederum erklärt, warum Darlehen von Privat heute aktueller sind denn je.
Worüber sich ein Interessent für Darlehen von Privatpersonen bewusst sein sollte, ist die Tatsache, dass es keine Garantie für das zustande kommen eines Vertrages gibt. Es gibt Fälle, in denen die Einlagen von Investoren nicht ausreichen, um ein Projekt zu finanzieren. Der Antragstellende hat damit ein gewisses Ausfallrisiko zu tragen. Bei einer Finanzsanierung hingegen, gibt es weder eine Bonitätsprüfung noch ein Ausfallrisiko. Die Erfolgschancen sind hier besonders für verschuldete Menschen deutlich höher.

E

Einkommensnachweis

Ist das nicht wie bei einer Bank! Nein ist es nicht.
Die Unternehmungen für Finanzsanierung verlangen in der Regel einen Lohnachweis für die Bearbeitung des Antrags. Wie in der Finanzbranche allgemeinhin üblich, muss der Antragsteller ein regelmäßiges Einkommen nachweisen. Allerdings entfällt die Bonitätsprüfung. Bei vielen Firmen kann der Kunde den Nachweis hochladen. Alternativ kann er eine Kopie per Fax oder E-Mail zusenden.

Etatverwaltung / Haushaltsführung

Was sind die hauptsächlichen Gründe für Verschuldung? Wieso reicht es in viele Haushalten nicht mit dem Einkommen? Was sind die häufigsten Fehler im Umgang mit den eigenen Finanzen?
Der Umgang mit den eigenen Finanzen wird von verschiedensten Faktoren beeinflusst. Doch im Kern entscheidet jeder Konsument selbst und eigenverantwortlich, wie er sein verfügbares Kapital investiert und ausgibt. Bei Personen mit Schulden, die ganz unterschiedliche Ursachen haben können, gibt es ein paar Standardmuster, die immer wieder auftauchen. Wie die fehlende Finanz- und Haushaltsplanung. Wie das Geld reinkommt, so wird es ausgegeben. Häufig auch über den Haben-Status hinaus, dann ins Saldo. Vermeintlich attraktive Konsumentenangebote und zinsgünstige Kleinkredite werden in Anspruch genommen ohne Planungshorizont. „Kann ich mir das auf Dauer leisten,“ fragen sich die Wenigsten. Kaufen auf Pump ist eine weitere Ursache für das Schuldenmachen.
Deshalb beraten und betreuen die Experten für Finanzsanierung ihre Mandanten auch in der Haushaltsführung und unterstützen sie bei der wirtschaftlichen Etatverwaltung. Eine wichtige Leistung, um die Finanzlage wieder in den Griff zu kriegen und zu festigen.

 

Existenzminimum

Die Berechnung des Existenzminimums ist nicht einheitlich geregelt. Je nach Grund, weshalb jemand finanzielle Probleme hat und nicht mehr über die Runden kommt, ist das Existenzminimum anders definiert.
So wird für eine überschuldete Person ein höheres Existenzminimum festgelegt als für jemanden, der Bezüger von Sozialhilfe ist. Reicht die AHV- oder IV-Rente nicht aus, können Ergänzungsleistungen beantragt werden. So kommt man auf ein weit höheres Existenzminimum als Sozialhilfebezüger. Die Unterschiede beim Existenzminimum sind umstritten. In der Schweiz gibt es keine Instanz, die für eine einheitliche Festlegung der Existenzminima zuständig ist. Es variiert auch von Kanton zu Kanton. Bei der Pfändung darf nur so viel gepfändet werden, dass dem Gepfändeten ein Existenzminimum verbleibt.
Lt. SchKG von der Pfändung ausgeschlossen: für einen alleinstehenden Schuldner 1‘200 Fr.; für einen alleinerziehenden Schuldner 1‘350 Fr.; für ein Ehepaar, zwei in einer eingetragenen Partnerschaft lebende Personen oder ein Paar mit Kindern 1‘700 Fr.; Unterhalt der Kinder: für jedes Kind im Alter bis zu 10 Jahren 400 Fr

F

Finanzsanierung

Was unterscheidet die Finanzsanierung von den Leistungen einer Bank und deren Kapital- und Kreditleistungen? Die Finanzsanierung ist eine strukturelle Lösung, die bei Verschuldung, Überschuldung und durch Finanzproblemen bedingt durch Betreibungen, Inkasso und Gläubigerforderungen von Privat- und Gewerbekunden in Anspruch genommen wird. Die Finanzsanierung ist keine dem Kreditgeschäft ähnliche Finanzdienstleistung, wie Banken sie erbringen. Sie berät und begleitet den Kunden bei der Schuldenregulierung und ermöglicht somit die Sanierung seiner Finanzen. Der beantragte und bewilligte Finanzsanierungsbetrag wird zur Tilgung von Schulden und Verbindlichkeiten verwendet. Der durchführende Finanzpartner wickelt das für den Kunden ab. 

Finanzanalyse

Eine Leistung, die der erste entscheidende Schritt zur Finanzlösung ist und die Grundlage für Vergleichsgespräche mit Gläubigern. Es kommt immer wieder vor, dass Schuldner weder den genauen Stand Ihrer Schulden und Verbindlichkeiten noch den Überblick über Ausgaben und Einnahmen haben. Viele resignieren wegen des Finanzchaos und blenden die Details aus. Die Finanzanalyse ist der erste Schritt zu Übersicht, Struktur und zur Lösung. Es werden alle Einnahmen, Ausgaben, Kostenpositionen und Verbindlichkeiten sowie der komplette Schulden-/Saldenstatus erfasst, um die Finanzsanierung entsprechend aufsetzen zu können. Die Finanzsanierer nehmen Gespräche mit den Gläubigern auf, um ihnen ein Vergleichsangebot machen zu können. Die Finanzanalyse ist die Grundlage für die Erstellung des Finanz- und Tilgungsplans sowie die Gespräche mit den Gläubigern.

 

Finanz- / Tilgungsplan

Der Finanz- und Tilgungsplan enthält die komplette Schuldsumme inkl. Vermittlungsprovision für den Erfolgsfall, die monatlichen Finanzsanierungsraten und die Laufzeit (in Monaten). Es sind Laufzeiten von 12 bis zu 84 Monaten und länger möglich.

 

Finanzinstitut

Ein Finanzinstitut ist eine Einrichtung, die Finanzdienstleistungen anbietet und finanzielle Transaktionen für Privat- und Firmenkunden leistet. Dazu zählen: Banken, Broker, Investmentfonds und Versicherungen. Finanzinstitute sind reguliert. Die staatliche Regulierung ist durch Gesetze gegeben. Finanzaufsichtsbehörden wie die FINMA kontrollieren die Finanzinstitute.

 

Finanzmanagement/-planung

Finanzmanagement/-planung ist der kontrollierte, vorausschauende Umgang mit den eigenen Finanzen, der auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtet ist. Das heißt ein Saldo auf dem Konto zu vermeiden und Überziehungen zeitnah auszugleichen.

 

Finanzsanierung ohne B, C- oder G Bewilligung

Die Alternative zu Krediten mit B, C- und G-Bewilligung ist die Finanzsanierung. Ausländische Bürger können diese Finanzlösung beantragen. Es reicht die Vorlage des gültigen Identitätsnachweises und der Lohnabrechnung. Betreibungen, Pfändungen oder Bonitätsnachweis sind nicht notwendig für die Antragsstellung und Bewilligung. Jetzt Finanzsanierung anfragen.

 

Finanzsanierungsprüfung

Sie müssen nicht lange auf einen Bescheid warten. Mit modernen Technologien und schlanken Prüfungsverfahren entscheiden Finanzsanierer schnell über Ihre Anfrage. Der Aufwand ist gering, um eine qualitatives, individuelles Angebot zu erhalten. Mit der Onlineanfrage kann der User direkte einen Lohn- und Identitätsnachweis (Scan) mitsenden. Die Anbieter prüfen die Angaben ohne Nachfrage bei ZEK, Schufa oder KSV und leiten den Antrag an infrage kommende Finanzsanierer weiter. Im Schnitt kann der Antragsteller mit einem Angebot innert 24 Stunden rechnen.

 

Finanzsanierungsvertrag

Der Finanzsanierungsvertrag beschreibt die Leistungen, legt die Zahlungskonditionen, Monatsraten sowie die Laufzeit fest. Er regelt die Rechte und Pflichten der Geschäftspartner (Kunde / Finanzdienstleister) sowie das Kündigungs- /Stornierungsrecht. Der Finanzsanierungsvertrag garantiert Konsumentenschutz und den Schutz seiner persönlichen Daten.

 

FINMA

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) nimmt als unabhängige Behörde über den schweizerischen Finanzmarkt „hoheitliche Befugnisse über Banken, Versicherungen, Börsen, Effektenhändler, kollektive Kapitalanlagen, deren Vermögensverwalter und Fondsleitungen sowie Vertriebsträger und Versicherungsvermittler“ wahr. Die Behörde setzt sich für den Schutz der Gläubiger, Anleger und Versicherten sowie für den Schutz der Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte ein. Ein Überwachungsinstrument der FINMA ist die Bewilligung u.a. für Banken / Finanzinstitute, auf dem Finanzmarkt tätig zu werden und diese zu überwachen. Die FINMA hat dafür zu sorgen, dass die Finanzmärkte funktionsfähig bleiben

G

Gläubiger

Als Gläubiger wird die Person bezeichnet, die einen meist finanziellen Anspruch gegenüber einer anderen Person (Schuldner) hat. Die Rechtsbeziehung zwischen Gläubiger und Schuldner wird als Schuldverhältnis bezeichnet. In einer Betreibung hat der Begriff Gläubiger die Bedeutung ‚Betreibender‘.

Gläubigerverhandlung

Eine Leistung im Rahmen der Durchführung einer Finanzsanierung. Der Finanzpartner tritt im Auftrag des Kunden und per Mandat in Verhandlungen mit Gläubigern ein.
Bei Schulden gibt es immer das Verhältnis „Schuldner-Gläubiger“. Der Gläubiger können Banken, Versicherungen, Krankenkassen, Privatpersonen, Firmen und staatliche Institutionen wie die Steuerbehörde sein. Gläubiger können ihre Forderungen über Inkasso, Betreibungen und Zwangsvollstreckungen geltend machen. Finanzsanierer führen Schlichtungs- und Schuldensenkungsgespräche mit Gläubigern im Sinne einer Lösung zur Begleichung ausstehender Forderungen. Die Finanzsanierung ist ein strukturelles Lösungsangebot, das auf Akzeptanz stößt.
Die Finanzsanierung ist ein Angebot an Gläubiger, um die Situation zu entschärfen und einen einvernehmlichen Konsens herbeizuführen.

 

Grauer Markt

Unter Grauer Markt versteht man einen Handel mit Gütern über Vertriebswege, die keiner direkten gesetzlichen Kontrolle unterliegen und sich in einer rechtlichen Grauzone bewegen. Im Bereich Finanzdienstleistungen gibt es Anbieter, die Finanzprodukte ausloben, sich aber der Aufsicht und Meldung bei der FINMA entziehen, auch weil sie als Finanzinstitut nicht legitimiert sind. Er ist zu unterscheiden von dem illegalen Handel auf einem Schwarzmarkt.

 

Gutschrift

Unternehmen für Finanzsanierung gewähren im Rahmen von Neukundenaktionen einen Nachlass bzw. „Bonus“ bei der Vermittlungsgebühr bzw. der Maklergebühr für ihre erfolgreiche Vermittlung einer Finanzsanierung. Dieser „Bonus“ wird als Gutschrift gehandelt. Der Kunde muss dafür keine Rechnung an den Vermittler stellen, sondern erhält ein Bonus bzw. Gutschrift-Zertifikat. Dieses berechtigt ihn den ausgewiesenen Gutschriftbetrag von der zu zahlenden Vermittlungsgebühr abzuziehen

J

Jahresleistung 

Die Jahresleistung wird durch die Grundalge des Nominalbetragen, Zinssatzen und Tilgungsatzen ermittelt.  

Jahresüberschuss 

Bei der Differenz des Erloses und der Kosten handelt es sich um einen Gewinn, der als Jahresüberschuss bezeichnet wird. 

 

Juristische Person

Ein juristische Person ist eine Person, die einen Zusammenschluss von Personen bildet. Dabei kann es sich um eine Unternehmensform aus der Wirtschaft oder einen Zusammenschluss des Vermögens handeln.