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Für alle, die mehr wissen wollen

Ihr Finanzlexikon von BIERCE

I

Insolvenz  

Zahlungsunfähigkeit

Eine Insolvenz stellt die Situation eines Schuldners dar, der seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber Gläubigern nicht nachkommen kann. Akute oder drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung zeichnen die Insolvenz aus. Sie auch Konkurs

Identitätsnachweis 

Identitätskarte

Pass

Kunden, die eine Finanzsanierung abschließen wollen, müssen Identität und Wohnsitz anhand einer Kopie ihrer Identitätskarte oder Passes nachweisen.

IKO 

Bonitätsauskunft

Selbstauskunft

Die Informationsstelle für Konsumkredit (IKO) arbeitet eng mit der ZEK zusammen. Die IKO registriert auf Anordnung des Gesetzgebers alle laufenden Verträge und Daten von Kredit- und Leasinggeschäften gemäß Konsumkreditgesetz. Kreditgeber sind zu Meldungen verpflichtet.
Jede Privatperson hat ein Selbstauskunftsrecht und kann u. a. erfahren, welche Eintragungen (ZEK-Codes) gespeichert sind. Der Antrag zur Auskunftserteilung ist an die IKO mit einem unterschriebenen Formular und Beilegung einer Ausweiskopie (ID, Pass, Führerschein) zu richten, die innert 30 Tagen beantwortet wird.  

Inkasso 

Forderungseinzug

Unter Inkasso wird der Einzug von Forderungen bezeichnet. Der Einzug geschieht aufgrund von Ansprüchen Dritter, den Gläubigern.

Inkassofirmen  

Eintreibung von Schulden

Inkassounternehmen übernehmen die Forderungen der Gläubiger, um die ausstehenden Schulden für die Gläubiger einzutreiben. Sie dürfen nur aussergerichtlich tätig werden und arbeiten daher mit Anwälten zusammen. Inkassounternehmen bekommen entweder von den jeweiligen Gläubigern eine Vollmacht, um die Forderungen erheben zu können oder sie kaufen den Gläubigern die Forderungen ab. Der Gläubiger erhält seine ausstehende Forderung vom Inkassobüro und unterzeichnet dafür eine Abtrittserklärung. Neuer Gläubiger ist dann das Inkassounternehmen, welches die Forderungen nun auf eigene Rechnung eintreiben wird.

K

Kredit ohne Schufa

Schweizer Kredit

Unter „Kredit ohne Schufa“ ist der „Schweizer Kredit“ gemeint. Ein Angebot Schweizer Banken ausschließlich an deutsche Staatsbürger mit Wohnsitz in Deutschland. Die Bewilligung erfolgt ohne Nachfrage bei der Schufa und ohne Meldung an die Schufa. Die Bonität muss jedoch gewährleistet sein.

Kaution 

Sicherheitsleistung zur Hinterlegung

Die Kaution ist eine Sicherheitsleistung meist in Form eines zu hinterlegenden Geldbetrages. Bei Finanzsanierern kann es für den Mandanten zu einer einmaligen Kautionszahlung kommen. Diese wird im Sinne des Konsumentenschutzes treuhänderisch hinterlegt. Sie dient dazu, im Falle eines Ratenzahlungsausfalls des Mandanten, die Schuldsanierungszahlungen weiter leisten zu können. Die Regelmässigkeit der Zahlungsleistung ist eine mit den Gläubigern vereinbarte Regelung. Auf dieser Basis beruht die erzielte Schuldensenkung.

Kleinkredit

Mikrokredit

Barkredit

Kleinkredite, auch Barkredite oder Mikrokredite genannt, sind Kredite in geringer Höhe. Die Ausgestaltung eines solchen Finanzproduktes ist nach Land, Kredittyp und der jeweiligen Bank unterschiedlich. Im Schweizer Kreditwesen sind Kleinkredite meist Darlehen von wenigen Hundert bis zu einigen Tausend CHF. In der Regel beantragen Konsumenten einen Kleinkredit für eine kürzere Laufzeit. Manche Anbieter ermöglichen aber auch „Kleinkredite“ bis zu 80.000 CHF und langer Laufzeit. Viele Anbieter werben mit besonders günstigen Zinsen und bieten zudem die Option der Aufstockung eines laufenden Kredits. Bonität und Zahlungstreue sind wie bei allen Krediten vorausgesetzt – auch wenn manche Anbieter bei der Kreditfähigkeitsprüfung nicht immer sehr genau sind.

Konsumentenkredit 

Voraussetzung

Laufzeit

Bonität

Ein Konsumentenkredit ist ein Kredit an private Haushalte, der nach Gablers Wirtschaftslexikon dem Zweck der Finanzierung eines Güterverbrauchs dient. Ein Konsumentenkredit wird entweder als Ratenkredit über Darlehenskonten oder als Dispositionskredit über Kontokorrentkonten bereitgestellt. Andere Bezeichnungen für den Konsumentenkredit sind Privatkredit, Privatdarlehen, Allzweckdarlehen. Die Laufzeit geht bis zu 72 Monaten. Die Kreditbesicherung ist ein Muss bei jeder regulären Bank. Als Kreditsicherheiten dienen die Abtretung des pfändbaren Teils von Lohn- und Gehaltsforderungen (Regelfall), die Übernahme einer Bürgschaft, bei Ehegatten die Mitverpflichtung des anderen Partners.

Kredit mit B, C oder G-Bewilligung 

Bedingungen für Kredit mit B-C-G-Bewilligung

Ausländer

Ausländische in der Schweiz lebende Bürger müssen bei Kreditanträgen ähnliche Voraussetzungen erfüllen wie Bürger mit Schweizer Staatsangehörigkeit.
Sie müssen über ein geregeltes Einkommen verfügen und darüber einen Nachweis erbringen.

  • Die Bonität muss gegeben sein und wird überprüft, in der Regel über eine Nachfrage bei der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK).
  • Der ZEK-Code muss positiv sein.
  • Es darf keine Betreibung gegen den Antragsteller vorliegen.
  • Ausländische Bürger müssen darüber hinaus in Besitz einer gültigen Aufenthaltsbewilligung B, C oder G sein.
  • Es muss ein Aufenthalt in der Schweiz von mindestens 6 Monaten gewährleistet sein.

Es bestehen jedoch weitere Voraussetzungen für Kredite für Ausländer und zwar je nach Art der Aufenthaltsbewilligung. Bei den Aufenthaltsbewilligungen ist zu beachten, dass diese sich unterscheiden.

Kredit mit B-Bewilligung

Kredit für Ausländer

Bedingungen für eine Kreditvergabe mit der Aufenthaltsbewilligung B. Als Ausländer mit B-Ausweis können Sie einen Kredit beantragen, wenn Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Ihr Ausweis wurde vor mehr als 6 Monaten ausgestellt
  • Kreditantrag bis max. 15'000 CH, bei Besitz B-Ausweis zwischen 6 und 12 Monaten
  • Kreditantrag ohne Limit bei Besitz B-Ausweis länger als 12 Monate
  • Alter ab 18 Jahre bis 65 Jahre
  • Monatliches Mindesteinkommen von CHF 2'600 netto
  • Sie dürfen keiner Betreibung und keinem Verlustschein unterliegen
  • Sie müssen einen Einkommensnachweis über eine nicht-selbstständige Arbeit (Lohnnachweis) oder selbstständige Tätigkeit (Jahresabschluss) erbringen. Bei selbständiger Tätigkeit muss Ihr Wohnsitz in der Schweiz sein und Sie müssen seit mindestens 3 Jahren beruflich tätig sein.

Kredit mit C-Bewilligung

Kredit für Ausländer

Bedingungen für eine Kreditvergabe mit der Aufenthaltsbewilligung C.
Der C-Ausweis hat den Vorteil, dass er Ausländer bei Kreditanträgen und der Vergabe von Krediten den Schweizer Bürgern gleichgestellt. Es gibt keine zusätzlichen Einschränkungen, jedoch folgende Bedingungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Einkommen von mindestens CHF 2’600 netto (approximativ)
  • Nachweis über Einkommen von unselbständiger Arbeit (Lohnausweis) oder selbstständiger Tätigkeit (Jahresabschluss)
  • Keine offenen Pfändungen oder Verlustscheine

Kredit mit G-Bewilligung 

Grenzgängerbewilligung

Mit einem G-Ausweis können Sie in der Schweiz einen Kredit für Ausländer anfordern, wenn Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Analog zu Schweizer Bürgern und Ausländern mit C-Bewilligung
  • Sie müssen seit mindestens 3 Jahren die G-Bewilligung besitzen
  • Sie müssen in der Schweiz arbeiten
  • Kredit für Arbeitslose 

Für Bürger ohne Einkommen ist es im regulären Markt für Finanzdienstleistungen schwierig bis aussichtslos, einen Kredit zu erhalten. Manche Anbieter ermöglichen eine Kreditaufnahme in einem limitierten Rahmen es, wenn ein Mitantragsteller mit Bonität und Liquidität unterschreibt oder bürgt. Sollte die Bearbeitung bzw. Bewilligung eines Kredites für Menschen ohne Grunderwerb an den Kauf einer Lebensversicherung oder eines ähnlichen Finanzproduktes geknüpft sein, hat es mit einem unseriösen Anbieter zu tun. Im Fall der Arbeitslosigkeit steht die Stabilisierung der finanziellen Lage und Vermeidung einer weiteren wirtschaftlichen Verschlechterung der Situation im Vordergrund. Die Finanzsanierung ist das effektive Lösungskonzept. Sie sichern sich professionelle Schuldenregulierung und Finanzmanagement. Die Konditionen sind an die individuelle Situation angepasst. Langfristig wird die wirtschaftliche Basis wieder gefestigt.

Kredit von Privat 

Anbieter

Voraussetzungen

Das Geschäftsmodell des privaten Darlehens ein gefragtes Finanzprodukt. Manche Kunden nutzen diese Option, um die strengen Bestimmungen der Bank zu umgehen oder weil sie sich bessere Zinsen erhoffen.

Das Geschäftsmodell des Verleihens von Geld unter Privatpersonen wird über entsprechende Online-Plattformen angeboten. Doch Anbieter bzw. Vermittler von Privatkrediten handeln Bank-ähnlich. Die Bonität des Antragstellers wird überprüft und die Rückzahlung des Kreditbetrages muss gewährleistet sein. Die Zinsen variieren je nach Anbieter und Investor, über den der Privatkredit bezogen wird. Auch wenn ein Privatkredit als Form der Kapitalbeschaffung attraktiv erscheint, so trägt er nicht zur Verbesserung der Liquidität bei.

Dieser Kredit wie andere auch kostet Geld und lässt das Schuldenkonto anwachsen. Auf einer gesunden Haushaltsbasis ist ein Privatkredit vertretbar. Kunden, die akute finanzielle Probleme haben, sollten sich diesen Schritt überlegen und eher von den Vorteilen einer Finanzsanierung profitieren. Also Schuldenschnitt und nachhaltiges Finanzmanagement. Mit der Aussicht, in Zukunft ohne Schulden und finanzielle Engpässe auskommen zu können.

Kredit ohne Vorkosten

Schufa

ZEK

Banken

Über Suchmaschinen findet man unter dem Stichwort „Kredit ohne Vorkosten“ zahlreiche Anbieter, die Barkredite, Eil- oder Ratenkredite anbieten. Häufig ohne Auskunft bei Schufa und ZEK. Bei finanziellen Schwierigkeiten ist im Gegensatz zu einem Kredit ohne Vorkosten die Finanzsanierung die bessere Lösung. Weil Sie Ihre wirtschaftliche Lage nicht zusätzlich durch Kosten, die für jeden Kredit anfallen, belasten.
Die Finanzsanierung ist die wirtschaftliche Alternative und bietet attraktive Vorteile:

  • Schneller Entscheid
  • Ohne Unterschrift des Lebenspartners
  • Ohne Auskunft bei ZEK und Schufa
  • Keine Vorkosten
  • Schuldsumme direkt verfügbar

Kredit ohne ZEK  

Kredit ohne Bonitätsauskunft

Einen Kredit ohne ZEK-Auskunft gibt es für Schweizer Bürger und Bürgerinnen nicht. Jedes Bankinstitut ist angewiesen, die Vergaberegeln für Kredite an Privatpersonen strengstens einzuhalten. Wer einen Konsumkredit aufnehmen will, muss die Auflagen erfüllen, wie sie das Bundesgesetz über den Konsumkredit (KKG) festgelegt hat.

Das KKG will mit diesen Bestimmungen einer möglichen Verschuldung bzw. Überschuldung des Kreditnehmers vorbeugen. So dürfen Banken keine Kredite an Kunden vergeben, gegen die eine Betreibung vorliegt, die verschuldet sind oder einen negativen Eintrag im Register der Zentralstelle für Kreditinformationen (ZEK) haben. Darüber gibt die ZEK Auskunft. Für das Kreditverhalten des Kunden gibt es unterschiedliche Negativ- und Positivcodes. Die Bank muss bei Kreditanträgen eine Auskunft einholen, um mögliche Risiken eines Verlustes in Form eines Ausfalls von Zahlungen auszuschließen. Gibt es im ZEK einen Vermerk über unregelmäßige Ratenzahlungen oder nicht vollständig zurückgezahlter Kredite wird der Kreditantrag abgelehnt. Interessenten können bei der ZEK ihre Einträge erfragen. Die Anfrage muss schriftlich zu erfolgen. Das entsprechende Formular kann auf der Webseite des ZEK heruntergeladen werden.

Konsumkreditgesetz (KKG)

Widerspruchsfrist

Risikoausschluss

Budetberechnung

Das Bundesgesetz über den Konsumkredit (KKG) legt die Bestimmungen für die Vergabe eines Kredits fest hat. Das KKG will einer möglichen Verschuldung bzw. Überschuldung des Kreditnehmers vorbeugen. Kreditgeber müssen die Kreditwürdigkeit (Bonität) des Kunden bei der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) überprüfen. Sie müssen das Budget des Kreditnehmers prüfen (Mietzins, laufende Zahlungen und Kosten, Einnahmen), ob er imstande ist, den Kredit inert 36 Monaten zurückzuzahlen. Der Antragsteller hat eine Widerspruchsfrist von 14 Tagen. Erst dann darf der Kreditbetrag auf das Konto des Kreditnehmers ausbezahlt werden.

Kreditnebenkosten 

Bei den Kreditnebenkosten handelt es sich um die Kosten, die zu einer Kreditsumme dazukommen.  

Kreditnehmer 

Wer einen Kredit aufnehmen will (natürliche Person) muss volljährig sein, Bonität und regelmäßiges Einkommen sowie seine Identität nachweisen.

Kreditgeber 

Sind in der Regel Banken und Kreditinstitute oder private Investoren. Finanzinstitute unterstehen der Aufsicht der FINMA und müssen die Bestimmungen des Konsumkreditgesetzes befolgen.

Kreditsanierung 

Kreditsanierung im Bankwesen

Kreditsanierung unabhängige Anbieter

Die Kreditsanierung im Bankwesen bietet verschiedene Möglichkeiten, einen Kreditnehmer von notleidenden Krediten von notleidenden Krediten in die Lage zu versetzen, den Schuldendienst für die Kredite wieder gemäß Vertrag zu erbringen. Die Bank hat hier unterschiedliche Möglichkeiten. Unternehmen für professionelle Schulden- und Kreditsanierung übernehmen u.a. Gespräche mit Banken im Auftrag des Schuldners (Mandat), um eine Lösung wie Schuldenerlass zu verhandeln und eine Modus über die Fortsetzung der Tilgung zu vereinbaren.

Kreditschulden 

Kreditausfall

Zahlungsschwierigkeiten

Kreditschulden, die durch einen nicht vollständig zurückgezahlten Kredit oder bei Stundung der Ratenzahlungen entstehen, müssen zurückgezahlt werden. Es erfolgt eine Eintragung bei der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) und stuft den Score des Kunden (Kredit- bzw. Bonitätsranking) herunter.

Kreditvergleich 

Onlineportale

Kreditrechner

Über unabhängige Konsumentenportale lassen sich die Angebote und Konditionen der Finanzinstitute vergleichen. Kreditrechner spielen in Echtzeit die besten bzw. günstigsten Ergebnisse aus. Kundenbewertungen sind hinterlegt.

Kreditwürdigkeit oder Kreditrating

Bonität

Rückzahlung

Eine Kreditvergabe liegt dann vor, wenn sich ein Kreditinstitut dafür entscheidet eine bestimmte Summe dem Kreditnehmer zur Verfügung zu stellen.  

Konsumentenschutz

Der Konsumentenschutz soll die Anliegen und Rechte von Kosumentinnen und Konsumenten schützen. Verträge bei Kaufabschlüssen, Widerspruchsfristen und Stornoregelungen sind Maßnahmen im Konsumentenschutz.

Krankenkassenprämien 

Die Prämien der Krankenversicherung werden von den Versicherern berechnet. Das Bundesamt für Gesundheit genehmigt und publiziert die Prämien.
Versicherte haben verschiedene Möglichkeiten die monatlichen Grundversicherungsprämien zu bezahlen. Üblicherweise überweist man die Prämie per Ende Monat. Manche Krankenkassen bieten auch die Möglichkeit der halbjährlichen oder jährlichen Zahlung im Voraus. Entsprechend der Zahlungsweise der Prämien bieten Krankenkasse Rabatte an.
Versicherte erhalten einen Skonto, wenn sie ihre Prämien pro Semester oder Jahr bezahlen. Durch das Vorausbezahlen verringert sich für die Kasse der Bearbeitungsaufwand. Leider bleiben viele Versicherte aber auch die Zahlung der Prämien schuldig. Sie wollen oder können nicht zahlen. Die Zahl der Betreibungen von Krankenkassenprämien steigt

L

Liquidität

Der Begriff kommt aus dem Lateinischen „liquidus“ und bedeutet „flüssig“. Gemeint ist damit ein Vorhandensein von Zahlungsmitteln – im Privathaushalt als auch der Marktwirtschaft

M

Makler (Vermittler) 

Makler erbringen eine Beratungs- und Vermittlungsleistung in der Immobilien-, Versicherungs- und Finanzbranche. Sie handeln im Auftrag des Kunden. Für eine erfolgreiche Vermittlung bzw. einen Vertragsabschluss muss der Kunde in der Regel eine Zahlung leisten. Diese wird als „Erfolgshonorar“, „Vermittlungsgebühr“, „Maklercourtage“ oder „Provision“ bezeichnet.

Mahnung 

Zahlungserinnerung

Mahnfolge

Betreibung

Eine Mahnung ist ein Erinnerungsschreiben. Ein säumiger Zahler wird mit der Mahnung schriftlich auf eine ausstehende Zahlung aufmerksam gemacht. Nach dem Schweizer Obligationenrecht ist die Form einer Mahnung gesetzlich nicht definiert. Sie sollte jedoch auch im Sinne der Nachweispflicht schriftlich erfolgen. Das Schweizer Obligationenrecht (OR) ist Teil des Zivilgesetzbuches (ZGB) und ist das Recht der Schuldverhältnisse. In der Mahnfolge gibt es eine zweite und dritte Mahnung – letztere ist als „letzte Mahnung“ betitelt und droht dem Empfänger bei Nicht-Zahlung in der genannten Frist eine Betreibung an.
Die Grundlage einer Mahnung ist die Rechnung, in der die Zahlungsfrist angegeben ist. Bei Nicht-Einhaltung der Frist, kann der Gläubiger mahnen. Bestreitet der Schuldner die Rechnung und / oder lehnt der die Zahlung ab, kann der Gläubiger direkt eine Betreibung einleiten. Für Firmen ist das Mahnwesen nicht angenehm, mit Verwaltungsaufwand uns unnötigen Kosten verbunden. Konsumenten sollten insofern Zahlungstreue leisten. Ein Anbieter darf seinen Kunden nämlich schon einen Tag nach Ablauf der Zahlungsfrist mahnen. Er kann den Kunden auch gleich betreiben. Eine bestimme Anzahl an Mahnungen vor einer Betreibung ist nicht Vorschrift. Und die letzte Mahnung, falls der Anbieter diesen Weg einschlägt, muss nicht per Einschreiben erfolgen.
In der Mahnung wird in der Regel auf Verzugszinsen (bis maximal 15 Prozent) und mögliche Schadenersatzforderungen bei Nichterfüllen hingewiesen. Da das Mahnwesen gesetzlich nicht geregelt ist kann der Gläubiger nach Fälligkeit direkt betreiben. Es ist nicht einmal eine Mahnung erforderlich. In der Geschäftspraxis halten sich aber die meisten Unternehmen und Dienstleiter an die dreistufige Mahnfolge. Zwischen den Mahnungen liegen meist weniger als 20 Tage. Häufig übergeben Gläubiger die Mahnung und Eintreibung säumiger Zahlungen an Inkassofirmen.
Bei Mahnungen ist genau auf die Formulierungen zu den Zahlungsfristen zu achten. Für die Zahlungsfrist maßgebend ist das Empfangsdatum der Rechnung. Zahlbar innert zehn Tagen bedeutet, man hat ab Erhalt der Rechnung zehn Tage Zeit, um sie zu bezahlen.

Mahngebühren 

Mahngebühren

Verzugszinsen

Verzugsschaden

Inkassofirmen übernehmen das Mahnwesen für Unternehmen und Dienstleister. Sie fahren eine harte Linie und treiben offene Rechnungen auf robuste Weise ein. Die Schreiben sind harsch und setzen Schuldner dermassen unter Druck, dass diese oftmals zu viel bezahlen. Inkassofirmen erheben neben den Verzugszinsen gerne einen so genannten Verzugsschaden (Umtriebe der Inkassofirma). Gemäß Obligationenrecht ist das jedoch nicht erlaubt. Mahngebühren dürfen, obwohl im Gesetz nicht verankert, dennoch erhoben werden. In den Geschäftsbedingungen müssen die Mahnspesen betragsmässig genau beziffert sein (in Franken und Rappen). Falls nicht, können diese vom säumigen Zahler bestritten werden.
Eine Mahnung ist ein Erinnerungsschreiben. Ein säumiger Zahler wird mit der Mahnung schriftlich auf eine ausstehende Zahlung aufmerksam gemacht. Nach dem Schweizer Obligationenrecht ist die Form einer Mahnung gesetzlich nicht definiert. Sie sollte jedoch auch im Sinne der Nachweispflicht schriftlich erfolgen. Das Schweizer Obligationenrecht (OR) ist Teil des Zivilgesetzbuches (ZGB) und ist das Recht der Schuldverhältnisse. In der Mahnfolge gibt es eine zweite und dritte Mahnung – letztere ist als „letzte Mahnung“ betitelt und droht dem Empfänger bei Nicht-Zahlung in der genannten Frist eine Betreibung an.
Die Grundlage einer Mahnung ist die Rechnung, in der die Zahlungsfrist angegeben ist. Bei Nicht-Einhaltung der Frist, kann der Gläubiger mahnen. Bestreitet der Schuldner die Rechnung und / oder lehnt der die Zahlung ab, kann der Gläubiger direkt eine Betreibung einleiten. Für Firmen ist das Mahnwesen nicht angenehm, mit Verwaltungsaufwand uns unnötigen Kosten verbunden.
Konsumenten sollten insofern Zahlungstreue leisten. Ein Anbieter darf seinen Kunden nämlich schon einen Tag nach Ablauf der Zahlungsfrist mahnen. Er kann den Kunden auch gleich betreiben. Eine bestimme Anzahl an Mahnungen vor einer Betreibung ist nicht Vorschrift. Und die letzte Mahnung, falls der Anbieter diesen Weg einschlägt, muss nicht per Einschreiben erfolgen.
In der Mahnung wird in der Regel auf Verzugszinsen (bis maximal 15 Prozent) und mögliche Schadenersatzforderungen bei Nichterfüllen hingewiesen. Da das Mahnwesen gesetzlich nicht geregelt ist kann der Gläubiger nach Fälligkeit direkt betreiben. Es ist nicht einmal eine Mahnung erforderlich. In der Geschäftspraxis halten sich aber die meisten Unternehmen und Dienstleiter an die dreistufige Mahnfolge. Zwischen den Mahnungen liegen meist weniger als 20 Tage. Häufig übergeben Gläubiger die Mahnung und Eintreibung säumiger Zahlungen an Inkassofirmen.
Bei Mahnungen ist genau auf die Formulierungen zu den Zahlungsfristen zu achten. Für die Zahlungsfrist maßgebend ist das Empfangsdatum der Rechnung. Zahlbar innert zehn Tagen bedeutet, man hat ab Erhalt der Rechnung zehn Tage Zeit, um sie zu bezahlen.

Mandat

Vertretungsberechtigung

Das Mandat für die Vermittlung und / oder Durchführung einer Finanzsanierung ist ein Vertretungsauftrag eines Kunden an den Finanzdienstleister. Dieser wird schriftlich und per Unterschrift des Kunden erteilt. Der Klient nutzt damit die Kompetenz und den Service des Anbieters

N

Nullplan

Aussergerichtliche Einigung

Privatinsolvenz

Der Nullplan ist eine Massnaghme der aussergerichtlichen Schuldenbereinigung. Im Nullplan wird geregelt, dass dem über keinerlei Vermögen oder pfändbares Einkommen verfügenden Schuldner die Verbindlichkeiten erlassen werden. Kann ein Schuldner seinen Gläubigern nichts anbieten, um die Verbindlichkeiten zu begleichen, muss er einen Nullplan vorlegen.

Er muss mit den Gläubigern die aussergerichtliche Einigung herbeiführen, sonst kann er keinen Antrag auf Privatinsolvenz stellen. Für die Einigung mit den Gläubigern empfiehlt es sich dringend, dass der Schuldner sich von einer geeigneten Stelle (Schuldnerberatung) oder einem professionellen Dienstleister für Finanzsanierungen unterstützen lässt. Aussergerichtliche Einigungen mit Gläubigern und Nullpläne gehören zum Leistungsspektrum der Finanzsanierer

O

Onlinekredit 

Onlinekredite sind Angebote von Finanzinstituten, die über Internetportale beantragt und abgewickelt werden. Der Konsument muss keine Filiale aufsuchen. Die Konditionen von Onlinekrediten sind häufig günstiger

P

Privatkredit

Kredit ohne Bank

Beim Privatkredit handelt es sich auf Seiten der Kreditgeber um private und institutionelle Investoren, die über Angebotsplattformen „Kredite von privat zu privat“ vermitteln („Peer-to-Peer-Kredite“). Interesse an einem Privatkredit haben meistens Kunden, die bessere Zinsen, flexiblere Laufzeiten und vereinfachte Bewilligungsverfahren suchen. Dieser Kredit ist von einem „Privatkredit“ zu unterscheiden, den Banken an solvente Privatpersonen vergeben.
Bei einem „Kredit von Privat“ setzen Kreditgeber die Liquidität des Kreditnehmers voraus. Der Antragsteller muss den Kredit auch zurückzahlen können. Die Mindestsumme bei einem Kredit von privat beträgt bei den meisten Anbietern generell CHF 1’000. Die Kreditlaufzeit beginnt bereits ab 1 Monat. Die maximale Laufzeit der Kredite bewegt sich zwischen 60 und 72 Monaten, auf Wunsch auch bis zu 180 Monaten. Die Höhe der monatlichen Kreditrate hängt vom effektiven Zinssatz ab.
Wer auf Nummer Sicher gehen will und sich Kreditkosten als auch eine Bonitätsüberprüfung ersparen will, kommt mit einer Finanzsanierung besser und effizienter ans Ziel

Pfändung

Lohnpfändung / stille Lohnpfändung

Pfändungsvollzug

Wer betrieben wird und nicht zahlt, muss mit einer Pfändungsankündigung rechnen. Meistens wird die Pfändung beim Lohn durchgesetzt, obwohl das Gesetz die Pfändung zuerst bei beweglichen Gegenständen vorsieht. Da eine Versteigerung nicht die damit verbundenen Kosten deckt, und Personen mit Schulden kaum gewinnbringende und verwertbare Gegenstände (Schmuck, Kunstobjekte u. ä.) haben, wird überwiegend die Lohn- und Gehaltspfändung durchgesetzt.

Die pfändbare Quote – das ist der Betrag, der das Existenzminimum übersteigt – wird vom Arbeitgeber direkt an das Betreibungsamt überwiesen (Lohnpfändung). Für den Schuldner ist das suboptimal, da dem Arbeitgeber der Betreibungs- und Pfändungsvorgang nicht verborgen bleibt. Der Pfändungsbeamte kann auch eine „stille Lohnpfändung" akzeptieren, bei der der Schuldner den Betrag selbst überweist und somit der Arbeitgeber nichts erfährt. 

Wie wird der pfändbare Teil unter den Gläubigern aufgeteilt? Die Grundversicherungsprämien der Krankenkassen und deren Kostenbeteiligungsforderungen sind im Pfändungsverfahren favorisiert. Die Krankenkassen bekommen innerhalb einer Pfändungsgruppe das gepfändete Geld als erste Gläubiger. Sollte die Pfändung die Schulden nicht vollständig tilgen, erhalten die Gläubiger vom Betreibungsamt für den Restbetrag einen Verlustschein. Damit kann der Schuldner weiterhin betrieben werden. Der Verlustschein gilt 20 Jahre. Die Gebühren der Pfändung trägt im Übrigen der Schuldner.

Pfändung / Forderungsaufstellung 

Aufstellung aller Forderungen

Mit einer Mahnung wird der Schuldner daran erinnert, dass er seiner Verpflichtung nachzukommen hat. Der säumige Kunde wird darüber aufgeklärt, welche Forderungen offen sind. Die Forderungen sind in einer Aufstellung transparent und nachvollziehbar aufgelistet. Mandanten, die eine Finanzsanierung in Anspruch nehmen wollen, müssen die Forderungen ihrer Gläubiger erfassen. Sie erhalten dafür ein Saldenformular.

Pfändungsvollzug

Vermögensauskunft

Pfändungsgegenstände

Erfolgt der Vollzug im Pfändungsverfahren muss der Schuldner beim Betreibungsamt vorstellig werden, und es wird ihm eine Pfändungsankündigung inklusive der geforderten Belege und die Strafbarkeitsbestimmungen gemäß Art. 90 SchKG zugestellt.
Der Vollzug der Pfändung erfolgt umgehend, es sei denn der Schuldner kann die gesamte Forderung sofort tilgen. Bei der Durchführung der Pfändung muss der Schuldner gemäß Art. 91 SchKG der Pfändung persönlich beiwohnen, dem pfändenden Beamten jede Auskunft über sein Vermögen erteilen, auch über Vermögenswerte, die sich bei Dritten befinden, und dem pfändenden Beamten alle Behältnisse und Räume öffnen. Nach Vollzug der Pfändung erhält der Gläubiger eine Pfändungskurkunde, wenn Vermögenswerte oder Einkommen gepfändet wurden einen Verlustschein nach Art. 115 SchKG, wenn nichts zu pfänden war eine zugestellte Konkursandrohung.

PolyReg

Allgemeiner Selbstregulierungs-Verein

Geldwäscherei

PolyReg ist eine vom Bund anerkannte Selbstregulierungsorganisation (SRO) nach Artikel 24 des Geldwäschereigesetzes. Der Verein nimmt gegenüber den Mitgliedern nach Maßgabe seines Reglements die gesetzlichen Aufsichts- und Überwachungspflichten wahr und untersteht der Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA.
PolyReg ist als Verein organisiert und als unabhängige Selbst-Regulierungs-Organisation beaufsichtigt PolyReg Finanzintermediäre aller Branchen.
Als Finanzintermediär tätige Personen oder Firmen mit Sitz in der Schweiz haben sich einer Selbstregulierungsorganisation anzuschliessen oder müssen über eine Bewilligung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA verfügen.

Persönliche Identifikation – Post „Gelbe Identifikation“

Identitätsnachweis Antragsteller

Von Kunden, die mit einem Finanzinstitut und / oder Finanzdienstleister eine Geschäftsbeziehung eröffnen wollen, verlangen diese in der Regel eine echtheitsbestätigte Kopie Ihres Ausweises. Eine echtheitsbestätigte Ausweiskopie können Konsumenten sich in der Filiale der Post ausstellen lassen.

Privatkonkurs

Zahlungsunfähigkeit

Insolvenz

Der Privatkonkurs ist die offizielle Erklärung zur Zahlungsunfähigkeit, die Insolvenzerklärung gemäß Art. 191 Abs. 1 Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG).
Das Gesetz gibt grundsätzlich jeder überschuldeten Person das Recht, beim Konkursrichter die Eröffnung des Konkurses gegen sich selbst zu beantragen. Ob er dem Antrag stattgibt, muss er dann entscheiden. Der Konkurs kann nur eröffnet werden, wenn keine Möglichkeit zur Schuldenbereinigung besteht (Art. 191 Abs. 2 SchKG).
Beim Privatkonkurs wird das gesamte Vermögens zugunsten aller Schulden liquidiert. Verbleibendes Vermögen wie das eigenes Haus wird verwertet und der Erlös an alle Gläubiger verteilt. Nach der Eröffnung des Privatkonkurses werden die laufenden Betreibungen inklusive der Lohnpfändung eingestellt. Im Gegensatz zur Schulden- und Finanzsanierung verhandelt der Antragstellende nicht mit Gläubigern, sondern nur mit einer Instanz, der Konkursbehörde. Der Konkurs gegen sich selbst ist teuer – er kostet zwischen 3‘000 und 8‘000 Franken. Für viele Schuldner fällt aus Kostengründen der Privatkonkurs als Option zur Schuldenbereinigung weg.