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Für alle, die mehr wissen wollen

Ihr Finanzlexikon von BIERCE

Q

Quellensteuer 

Eine Quellensteuer kann auf Zinsen und Dividenden nach einem Quellenprinzip erhoben werden.

Quartalsdividende 

Eine Quartaldividende wird in einem Viertel Jahr ausgezahlt.

R

Rechtsvorschlag

Widerspruch gegen Betreibung

Bei Betreibungen und Verlustscheinen haben Schuldner die Möglichkeit, einen Rechtsvorschlag zu erheben und die unrechtmässige Betreibung zu stoppen oder wenn der Verlustschein trotz Verjährung betrieben wird.

Risikoeinstufung 

Score

Bonität

Unter einen Rangbescheinigung werden Notarbestätigungen, Rangatteste und Ranggarantien bezeichnet. Dies ist eine kostenpflichtige und schriftliche Bestätigung, die ein Notar ausstellt

S

Schweizer Kredit

Deutscher Staatsbürger

Wohnsitz

Schufa-frei

Der Schweizer-Kredit ist ein Finanzprodukt Schweizer Banken, der ohne Auskunft bei der und Mitteilung an die SCHUFA vergeben wird. DEr Schweizer Kredit wird ausschließlich an deutsche Staatsbürger mit Wohnsitz in der Schweiz vergeben. Der Kreditnehmer muss ein regelmäßiges und pfändbares Einkommen haben. Ein Alleinstehender mit Steuerklasse eins muss ein Mindestnettoeinkommen von 1.070 Euro und Bankauszüge der letzten sechs Monate vorweisen. Einen Schweizer Kredit können deutsche Arbeitnehmer oder Beamte beantragen, die zwischen 18 und 57 Jahre alt sind. Für deutsche Staatsangehörige aus den neuen Bundesländern liegt die Obergrenze bei 55 Jahren. Keinen Schweizer Kredit erhalten Arbeitssuchende, Selbständige, Freiberufler und Rentner. Der Antragstellende muss frei von Schulden in der Schweiz sein, und er darf keine eidesstaatliche Versicherung abgegeben haben.

Im Gegensatz zu anderen Kreditarten wird der Schweizer-Kredit bei der deutschen SCHUFA nicht registriert. Kreditnehmer nutzen damit kurzfristige und zweckungebundene Finanzierungen, ohne die eigene Kreditwürdigkeit in Deutschland zu beeinflussen. Schweizer Banken prüfen jedoch vor Kreditvergabe die Bonität. Der Schweizer-Kredit wird über ein Kreditportal im Internet beantragt. Seriöse Anbieter lassen sich an Zertifizierungen und Gütesiegeln erkennen.

SCHUFA 

Kreditauskunft

Kundendaten

Die Schufa Holding AG ist eine privatwirtschaftliche deutsche Wirtschaftsauskunftei in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft mit dem Geschäftssitz in Wiesbaden.
SCHUFA ist die Abkürzung für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Sie verfügt lt. eigener Auskunft „über Daten zu 67,5 Millionen natürlichen Personen und 5,3 Millionen Unternehmen.“
Die SCHUFA speichert sämtliche Daten rund um Kredit- und Leasinggeschäfte, ob Finanzierung eines Autos, Ratenzahlung von Möbeln oder Elektronikartikeln, Kauf auf Rechnung im Onlinehandel, Abschluss eines Mobilfunkvertrages. Über 9000 Unternehmen – darunter Banken, Sparkassen, Handelsunternehmen, Telekommunikationsgesellschaften nutzen die Dienstleistung der SCHUFA.

Schulden 

Definition

Schulden sind Verbindlichkeiten einer natürlichen oder juristischen Person (Schuldner) gegenüber einem Dritten (Gläubiger). Gläubiger können ihre Forderungen per Betreibung und Inkasso geltend machen. Zu den häufigsten Schuldenarten gehören Schulden bei Versandhäusern, Steuerschulden, Schulden bei der Bank (ausstehende Kreditratenzahlungen), Schulden bei Telefongesellschaften, Schulden bei der Krankenkasse (nicht bezahlte Prämienrechnungen). Viele Haushalte in der Schweiz sind überschuldet, das heißt, die finanziellen Mittel reichen nicht mehr aus, um Verbindlichkeiten und Schulden in absehbarer Zeit bezahlen zu können.
Eine professionelle Schuldenberatung in Verbindung mit einer Finanzsanierung hilft vielen Betroffenen aus ihren Schulden heraus.

Schuldenberatung 

Bürgerservice

Eine Schuldenberatung kann bei caritativen und kantonalen Einrichtungen wahrgenommen werden. Oder man entscheidet sich für eine gewerbliche, professionelle Schuldenberatung, wie sie die Firmen für Finanzsanierung anbieten. Sie übernehmen per Mandat des Kunden auch die Schuldenregulierung bei Gläubigern.

Schuldennachlass und Schuldenerlass 

Möglichkeiten des Schuldners für Schuldenabbau

Im Rahmen der von Experten durchgeführten Schulden- und Finanzsanierung wird mit Gläubigern auch über einen Nachlass bei Schulden verhandelt. Der Gläubiger trägt damit zur Ermöglichung der Zahlungsfähigkeit des Schuldners bei. Die Finanzsanierung befähigt den Schuldner, wieder Forderungen zu bedienen und einen Teil der Schulden zu begleichen. Gläubiger ziehen diese Alternative einem möglichen, drohenden Konkurs des Schuldners vor.
Einen Schuldenerlass kann das Steueramt gewähren, wenn absehbar ist, dass ein Steuerinkasso das Existenzminimum gefährden würde. Ein Verzicht von Steuerforderungen seitens kantonaler Steuerverwaltungen ist ein ziemlicher Kraftakt. Ohne juristische Hilfe ist das meist nicht zu schaffen.

Schuldenfalle 

Kreditauskunft

Kundendaten

Die Schuldenfalle ist eine wirtschaftliche Situation bei Privathaushalten, in der die Ausgaben, Aufwendungen und laufenden Kosten, die Einkünfte und Einnahmen (Lohn) übersteigen und eine Schuldentilgung somit unmöglich machen. Häufig ist die Schuldenfalle das Ergebnis einer schlechten Haushaltsführung – man gibt mehr aus, als an finanziellen Mitteln zur Verfügung steht.
Die Finanzsanierung ist eine strukturelle Lösung für die Schuldensanierung.

Schuldenregulierung

Entschuldung

Schuldennachlass

Der Begriff meint genau das, was er sagt: Schulden so zu regulieren, dass der Gläubiger zufriedengestellt ist, die liquide Situation des Schuldners zu verbessern (z.B. genügend Finanzmittel auf dem Konto zu halten), rechtliche Konsequenzen zu vermeiden (Mahnung, Betreibung, Zwangsvollstreckung), bei etwaigen Betreibungen mit dem Betreibenden zu verhandeln, Einigungen mit Gläubigern über Schuldennachlass, Zahlungsziele und Zahlungsmodi erzielen, den Schuldner professionell beraten, ihn beim Budgetmanagement unterstützen und coachen, einen Finanz- und Tilgungsplan erstellen und regelmäßige Zahlungen an die Gläubiger kontrollieren.
Diese Schuldenregulierungs-Leistungen können verschuldete Privatpersonen bei Unternehmungen für Finanzsanierung abrufen.

Schuldenschnitt 

Schuldenerlass

Verlustschein

Pfändung

Der Schuldenschnitt oder auch Schuldenerlass ist eine Vereinbarung, die Gläubiger und Schuldner miteinander treffen. Es ist Teil einer Sanierungsmassnahme, bei der Schulden zum Teil oder gänzlich erlassen werden. Per Gesetz haben Gläubiger den Anspruch auf Rückzahlung – Schulden sind unvergänglich, und der Schuldner muss Schulden zurückzahlen. Der Gläubiger kann per Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz (SchKG) das Geld eintreiben lassen – bis hin zur Pfändung.

Ist die Lage des Schuldners jedoch aussichtslos, dass mangels Vermögen nicht mit Erlösen aus einer Pfändung zu rechnen ist, bietet sich die Möglichkeit des Schuldenerlasses an (Teilbetrag oder zur Gänze). Damit kann der Schuldner sein Budget wieder ins Gleichgewicht bringen, laufenden Verpflichtungen nachkommen und zu einem späteren Zeitpunkt Forderungen bedienen. Es ist eine Kann-Optionen, meist entscheiden sich Gläubiger, die Betreibung bis zur Pfändung inklusive Verlustscheine durchzuziehen.

Unternehmen für Finanzsanierung verhandeln mit Gläubigern, der erklärten willentlichen Schuldenregulierung ihrer Mandanten den Vorzug zu geben und von Pfändungsmassnahmen abzusehen, um dem Schuldner die Aufnahme von Zahlungen an die Gläubiger zu ermöglichen.

Scoring / Kredit-Scoring

ZEK

Bonität

Rating

Stellt ein Konsument bei einer Bank einen Kreditantrag, so zieht das Finanzinstitut alle kreditrelevanten Informationen und Auskünfte von der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) heran, die über den Antragsteller verfügbar sind. Diese werden bewertet und führen zu einem Ergebniswert, den man „Score“ nennt.
Der Score zeigt an, ob der Kunde den Kredit problemlos zurückzahlen kann (Risikoausschluss). Ein regelmäßiges Einkommen, laufenden Kosten und Bonität fließen in die Bewertung ein. Der Score ist die Grundlage für die Entscheidung, ob und zu welchen Bedingungen die Bank den Kreditwunsch gewährt (z. B. Kreditsicherheiten, Zinsen, Anzahlung). Sie ergibt sich aus der Kombination aller Faktoren.

Steuerkredit 

Steuerschulden

Steuerrechnung

Stundung

Der Steuerkredit ist keine eigene Kreditform. Allerdings fragen immer mehr Haushalte einen Kredit wegen anstehender Steuerzahlungen an (jede vierte Kreditanfrage).
Schuldnerberatungen und Unternehmen für Kredit- und Finanzsanierung warnen allerdings davor, wegen Steuerzahlungen einen Kredit aufzunehmen. Der Steuerbürger baut damit weitere Kosten auf und gerät möglichweise in einen Schuldenstrudel. Denn was ist bei der nächsten Steuerzahlung?Steuern müssen innert 6 Monaten beglichen werden.
Versuchen Sie, für die Steuerzahlung eine Rücklage zu bilden. Stellen Sie nach Erhalt des Steuerbescheides einen Antrag auf Ratenzahlung und / oder Zahlungsaufschub, wenn der Betrag nicht voll verfügbar ist. Holen Sie sich professionellen Rat bei Schuldnerberatungen oder  sprechen Sie mit Anbietern für Finanzsanierungen.

Stornierung 

Rückgaberecht

AVB

Das Schweizer Recht sieht bei Onlinegeschäften keine Rücknahmefrist oder ein anderes Rückgaberecht nach Abschluss / Bestellung vor. Anbieter wie die Unternehmen für Finanzsanierung entscheiden sich allerdings für eine entsprechende Regelung und räumen in ihren Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVBs) ein Widerrufsrecht / Stornierungsrecht ein. Der Kunde geniesst damit Konsumentenschutz.

Stundung (vorübergehende, permanente) 

vorübergehende und permanente Stundung

Die Stundung ist ein im Nachhinein gewährter Leistungs- oder Zahlungsaufschub, ein sogenannter Fälligkeitsaufschub. Während der Stundungsdauer kann der Anspruch nicht geltend gemacht werden. Falls sich eine Bürgerin oder ein Bürger in einer vorübergehenden finanziellen Notlage befindet und beispielsweise die Steuerrechnung nicht zahlen kann, hat sie / er die Möglichkeit, ein Stundungsgesuch beinzureichen (vgl. Art. 224 StG; StB 224 Nr. 1).
Zu unterscheiden ist zwischen einer vorübergehenden Stundung; während des vereinbarten Zeitraums ist der Gläubiger zu einem vorübergehenden (zeitlich befristeten) Rechtsverzicht bereit.
Bei der permanenten Stundung wird der Schuldbetrag (in der Regel Steuern) ganz erlassen. Siehe hierzu auch Steuererlass

U

Umschuldungskredit 

Banken

bessere Zinskonditionen

Die Umschuldung hat zum Ziel, die Schulden- bzw. Finanzsituation des Betroffenen zu entlasten. Zugrunde liegt ein bereits bestehendes Darlehen. Mit einem Umschuldungskredit ändert sich nicht die Höhe der Darlehenssumme. Er dient vielmehr dazu, Zinsen zu sparen oder eine höhere Tilgung zu bekommen. Man ersetzt sozusagen einen bestehenden Kredit durch einen günstigeren

Überschuldung

Dauerhafte Zahlungsunfähigkeit

Der Zustand der Überschuldung ist dann gegeben, wenn die Ausgaben eines Haushalts dauerhaft die Einnahmen übersteigen und Zahlungsverpflichtungen in absehbarer Zeit nicht mehr beglichen werden können. Nicht selten endet für Betroffene diese wirtschaftliche Mangelsituation in einem Privatkonkurs. Einen Konkurs gegen sich selbst beantragt die Privatperson beim Gericht. Der Konkursrichter entscheidet über die Annahme des Antrags. Häufig lässt sich eine Überschuldung durch ein wirtschaftlich vernünftiges Haushaltmanagement vermeiden – Ausgaben senken, unnötige Kosten vermeiden, Rabatt- und Aktionsangebote in Anspruch nehmen. Es ist ratsam, frühzeitig eine Schuldnerberatung aufzusuchen und / oder sich an eine Firma für Finanzsanierung zu wenden.

V

Vollmacht

Vollmachtgeber

Vollmachtnehmer

Mit der Vollmacht erteilt der Vollmachtgeber einem natürlichen oder juristischen Bevollmächtigten ein Vertretungsrecht in rechtlichen, finanziellen oder im gesundheitlichen Bereich einen Vorsorgeauftrag (Vollmacht). Finanzsanierungskunden bevollmächtigen den Finanzsanierer in schriftlicher Form (Mandatserteilung), an seiner Statt und für ihn mit Gläubigern über einen Schuldenschnitt und Zahlungsmodi zu verhandeln. Ohne eine Vollmacht sind Finanzsanierer nicht handlungsberechtigt.

Verlustschein  

Restbetrag Schulden

Pfändung

Gläubiger

Nach Eröffnung eines Privatkonkurses werden verbleibenden Schulden in unverzinsliche Konkursverlustscheine umgewandelt. Verlustscheine belegen, dass im Konkursverfahren nicht alle offenen Rechnungen bezahlt worden sind. Mit einem Verlustschein kann ein Gläubiger den Schuldner jederzeit betreiben. Der Schuldner hat das Recht, die Betreibung mit einem Rechtsvorschlag zu stoppen. Die Eintragung von Verlustscheinen in das Betreibungsregister des jeweiligen Kantons bzw. Bezirks, in dem der Konkurs eröffnet wurde, bleibt solange erhalten, bis alle Konkursverlustscheine gelöscht wurden.

Vermittlungsgebühr

Erfolgsprovision

Vorkasse

Firmen, die Kunden an unabhängige Partner zur Übernahme einer Finanzsanierung vermitteln, erheben für den Erfolgsfall – es kommt zum Abschluss zwischen Kunden und Finanzpartner – eine Vermittlungsgebühr. Es ist üblich, diese per Vorkasse zu erheben. Bearbeitung, Prüfung und Aufbereitung der Anfrage für den potenziellen Finanzpartner ist kostenfrei. Die Vermittlungsgebühr oder auch Provision ist das Erfolgshonorar für den Vermittler. Ohne ihn käme die Finanzsanierung nicht zustande.

Vorkasse 

Zahlungssicherheit

Leistungssicherheit

Die Vorkasse ist eine in der Branche übliche Zahlungsweise. Der Anbieter sichert damit seine Finanzdienstleistung ab – die erfolgreiche Vermittlung eines Angebotes und Finanzsanierungsvertrages. Der Kunde für die Zahlung über einen treuhänderischen Zahlungsservice in Anspruch nehmen

Z

Zwangsvollstreckung 

Mahnung

Pfändung

Konkurs

Die Zwangsvollstreckung ist die Eintreibung von Forderungen und greift, wenn der Schuldner Zahlungsfristen hat verstreichen lassen und Mahnungen ergebnislos blieben.
Das Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz (SchKG) regelt in der Schweiz die Zwangsvollstreckung von Geldschulden. Es gibt zwei Verfahren: die Pfändung und den Konkurs. Nur Privatpersonen können gepfändet werden. Einzelkaufleute und Handelsgesellschaften (Aktiengesellschaft, GmbH etc.) können in der Schweiz nur auf Konkurs betrieben werden.
Im Betreibungsverfahren wird dem Schuldner ein Zahlungsbefehl zugestellt, dieser kann dagegen Rechtsvorschlag erheben und die geltend gemachte Forderung bestreiten. Erhebt der Schuldner keinen Rechtsvorschlag, kann die Betreibung entweder auf Pfändung oder Konkurs fortgesetzt werden. 

Zahlungsabwicklungen nach dem Treuhandprinzip

treuhänderische Zahlungsdienstleitung

Die Möglichkeit der treuhänderischen Zahlungsabwicklung ist ein Service, den Vermittler für Finanzsanierung Kunden anbieten. Die per Vorkasse zu entrichtende „Vermittlungsgebühr“ oder „Erfolgsprovision“ überweist der Kunde an einen Zahlungsdienstleister. Dieser verwaltet die Zahlung bis zum ordentlichen Abschluss des Geschäfts – Zusendung der Finanzsanierungsverträge. Erst dann gibt er den Zahlungsbetrag an den Vermittler frei. Der Anbieter hat den Vorteil der Zahlungssicherheit, der Kunde den der Liefer- und Vertragssicherheit.

Zedierte Forderung

Abtretung Forderung

Zession bedeutet, dass ein einzelnes Recht auf eine bisher unbeteiligte Drittperson oder auf ein Unternehmen übertragen wird. In der Regel betrifft es eine Geldforderung. Zu den Parteien der Zession gehören die Person, die die Forderung abtritt (Zedent), der Schuldner, der die Forderung (debitor cessus) bezeichnet und die Person, an die die Forderung abgetreten wird (Zessionar).
Ein Gläubiger kann eine ihm zustehende Forderung ohne Einwilligung des Schuldners an einen anderen abtreten wie an eine  Inkassofirma, soweit das mit dem Gesetz (Obligationenrecht) und den Rechtsverhältnissen vereinbar ist (Art. 164 OR).
Bei der zedierten Forderung kann es sich um eine Geldforderung, Sachforderung oder Dienstleistung handeln. Die Abtretung kann sich auf einen Teilbetrag beschränken. Die Zession kann zu Kreditsicherung eingesetzt werden, wenn ein Kreditsuchender nicht per se kreditwürdig oder keine Realsicherheiten bieten kann.

ZEK Zentralstelle für Kreditinformation

Bonität

ZEK-Codes

Die Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) ist die schweizerische Evidenzzentrale für Bonitätsinformationen aus Kreditgeschäften natürlicher und juristischer Personen. Die ZEK registriert positive und negative Meldungen über Kredit-, Leasing- und Kreditkarteninteressenten sowie über Verpflichtungen und Bonität von Kreditnehmern, Leasingnehmern und Karteninhabern. Die in der Datenbank geführten Daten soll mit dazu beitragen, die Verschuldung von Verbrauchern verhindern.

Zahlungsaufschub / Fristerstreckung

Steuer

Zahlungstermin

Fristen

Ist die Zahlung der Steuer, Zinsen und Kosten bis zum vorgeschriebenen Zahlungstermin mit einer erheblichen Härte verbunden, kann die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) mit dem steuerpflichtigen Bürger/Bürgerin die Erstreckung der Zahlungsfrist oder Ratenzahlungen vereinbaren.
In der Regel kann die Frist bis zur Fälligkeit der folgenden Abrechnungsperiode gewährt werden. Die Steuerverwaltungen bieten auf ihren Portalen Downloads für Fristerstreckungsformulare an. Die betreffende Person sollte das frühzeitig machen, um allfällige Mahnungen und Inkassomassnahmen zu verhindern. Wichtig: Nach der Einleitung einer Betreibung können keine Zahlungserleichterungen vereinbart werden.
In seinem Antrag muss der Steuerpflichtige angeben, weshalb er die Steuerrechnung nicht pünktlich begleichen kann. Er muss seine Einkünfte und Ausgaben sowie Kopien der Monatlichen Lohnabrechnungen der letzten vier Monate beifügen, eine Kopie vom Mitvertrag, die Kopie von der Krankenkassenpolice, Nachweis anderer Verpflichtungen. Und er muss einen Zahlungsvorschlag unterbreiten, wie er die Restschuld begleichen kann. Regelmäßige Akontozahlungen sind bei dieser Vereinbarung höchst wichtig.

Zahlungsbefehl

Betreibung

Zustellung

Betreibungsamt

Der Anfang der Betreibung ist die Zustellung des Zahlungsbefehls durch den Postboten oder den Betreibungsweibel. Örtlich zuständig ist das Betreibungsamt. Die Zustellung ist unabwendbar, notfalls wird sie mit der Polizei erzwungen. Der Zahlungsbefehl ist eine amtliche, kostenpflichtige Verwarnung. Ein Mahnbescheid, der mit amtlicher Hilfe zugestellt wird. Er wird zugestellt, weil eine Person behauptet, sie habe Geld von der betriebenen Person zugut.
Der Zahlungsbefehl muss alle Angaben enthalten, auf rund derer die betriebene Person erkennen kann, wer sie betreibt und worauf der Betreibende sein Begehren stützt. Die betriebene Person soll somit entscheiden können, ob sie die Forderung anerkennen will oder nicht.
Dem Empfänger bleibt der Rechtsvorschlag, um sich gegen eine Betreibung zu wehren. Vor der Zustellung des Zahlungsbefehls ist eine Mahnung oder Mahnfolge nicht erforderlich. Manche Gläubiger setzen die Betreibung als taktisches Mittel ein, um den Schuldner einzuschüchtern und zur Zahlungseile zu treiben. Mancher Gläubiger hofft, dass der Schuldner die Frist für die Erhebnung des Rechtsvorschlags verpasst. Die Betreibung unterbricht die Verjährung einer Forderung, was Mahnungen nicht tun.